Der Bohnackerhof hat viele verschiedene Tiere: Kühe, Ziegen, Schweine, Pferde, Hund und Katz. Unsere
Milchkühe mit weiblicher
Nachzucht sind das Kernstück der biologischen Landwirtschaft. Sie tragen alle Hörner (
Bioring Allgäu).
Die Milchkühe sind das wichtigste auf unserem Hof. Der
Milchverkauf erfolgt ab Hof, zur Weiterverarbeitung zu Quark und
Frischkäse und der größte Teil geht an die kleine
Molkerei in Tübingen und Riedlingen.
Der Mist der Kühe wird auf unseren Feldern ausgebracht und ist
wertvoller Dünger. Unsere Kühe haben Weidegang von März
bis November und im Winter bekommen sie Heu, Silage zu fressen. Die
Kälber bleiben 4 Wochen bei der Mutter. Anschließend kommen
sie in den Kälberstall und trinken 5 Monate morgens und abend
während der Melkzeit. Die männlichen Rinder werden zur Mast
weiterverkauft. Die weiblichen Rinder werden als Milchkühe
nachgezogen oder geschlachtet und das Fleisch dann im Hofladen
verkauft. Als einjährige verbringen ihren Sommer von Mai bis
Oktober im schönen Allgäu auf der letzten
badenwürttembergischen Alpe Herrenberg.
Wir sind Mitglied im
BDM, VHM, ABL .
Unsere Schweine, leben mit unseren Pferden im gleichen
Stall.Unsere Schweine sind für die Molkeverwertung angeschafft
worden. Sie sindfast ganzjährig auf der Weide.Das Fleich
wird ab Hof verkauft.
Unsere Ziegenzucht der Rasse weiße deutsche Edelziege befindet
sich im Aufbau. Auch unsere Ziegen haben Hörner und täglich
Weidegang. Eine Ziege wird bis November gemolken und zu Frischkäse
weiterverarbeitet.
Die Schweine kaufen wir als Bioferkel vom Biolandhof Weber in Biberach zu. Sie werden mit hofeigenem Futter gemästet.
2 Pferde sind Württemberger, 1 Pferd ist ein polnisches Arbeitspferd. Die Pferde sind für unsere freie Zeit gedacht.
Unser Hund Josha ein Border Collie sollt eigentlich uns helfen die Tiere zu treiben. Statt dessen treibt er den Traktor.
Die Hofkatzen sind Mäusejäger. Sie sind nicht zutraulich und bekommen morgens und abends Milch.
Wir bewirtschaften rund um
den Bohnackerhof 60 ha Landwirtschaftliche Fläche. Davon je zur
Hälfte Ackerbau und Grünland. Das Grünland wiederum wird
auf den hofnahen Flächen beweidet und sonst als Wiese gemäht.
Das Ackerland wird mit einer weiten
Fruchtfolge
bewirtschaftet. Bei uns hat die Fruchtfolge 6-7 Glieder, wobei am Ende
immer das 2-jährige Kleegras bzw. Luzerne-Kleegras steht. Kleegras
ist der Grundpfeiler der ökologische wirtschaftsweise. Es
durchwurzelt den Boden (Luzerne teilweise metertief), bringt Stickstoff
in den Boden, unterdrückt Beikraut und liefert gutes Futter
für unser Vieh. Jede diese Leistungen ist derart wichtig, dass
für einen funktionierenden Betriebsablauf auf keinen Fall
verzichtet werden kann.
An erster und zweiter Stelle nach Kleegras folgen wegen dem hohen
Angebot an Stickstoff Verkaufsfrüchte wie Weizen oder Dinkel. Es
folgt eine Gemenge mit Getreide oder Ölfrüchte und
Körnerleguminosen.