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Wendlingen. 23.03.12
Liebe
HoflädleseinkäuferInnen,
Es
gibt auch gute Nachrichten unseren Käse gibt es weiterhin noch auf den
Samstags-Wochenmärkten in Tübingen, Nürtingen und Weilheim von 7-13.00 Uhr. Und
wenn Sie weiterhin noch Interesse an Fleisch haben dürfen sie sich gerne in
unsere Liste eintragen und wir melden uns dann im Herbst wann es wieder Fleisch
gibt. Wahrscheinlich können Sie das Fleisch dann in Nürtingen auf dem
Wochenmarkt abholen. Unsere Internetseite bleibt weiter bestehen und
sie werden dort über alles informiert.
_______________________________________________________________________________________________________ Rückblick: 22. 2. 2008 Arpad Pusztai war in der Alten Seegrasspinnerei in Nürtingen. Er ist Wissenschaftler und berichtete über die Fütterungsversuche an Ratten die dann stark gesundheitlich geschädigt waren. Kurz darauf wurde er entlassen und sollte ruhig gestellt werden (s. Artikel). Zur Homepage von Arpad Pusztai (englisch). 7. 1. 2008 Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises, hat uns auf dem Bohnackerhof besucht. Am Abend sprach er in der Alten Seegrasspinnerei in Nürtingen über seine Erfahrungen mit MONSANTO, dem laut Eigenwerbung "Weltmarktführer in der Entwicklung und Herstellung von umweltverträglichen Pflanzenschutzmitteln und mithilfe moderner Biotechnologie verbesserten Saatguts". Dass dieser Konzern nicht daran interessiert ist, die "Erträge und Qualität der Agrarproduktion zu verbessern" und damit "eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von globalen Herausforderungen in Bereichen wie Ernährung [...] und Umwelt zu spielen" (Eigenwerbung), wurde jedem Zuhörer an diesem Abend klar. Percy Schmeiser erzählte davon, wie seine Felder von MONSANTO-Saatgut verunreinigt wurden und wie er daraufhin auf Schadenersatz verklagt wurde. Die Gerichtsverfahren zogen sich über Jahre hin und kosteten ihn ein Vermögen. Aber das Erschreckendste in seinem Vortrag war wohl die Beschreibung der Methoden, mit denen dieser Konzern gegen Kritiker vorgeht: da gab es Drohungen gegen ihn und seine Familie, Versuche, ihn finanziell zu ruinieren, sein Hof wird ständig überwacht und seine Felder durchsucht. Trotz dieser enormen psychischen Belastung reist Percy Schmeiser nun sogar durch Europa, um seine Geschichte zu erzählen. Er will niemandem etwas vorschreiben, wie er selbst sagt, er will nur davor warnen, dass in Europa die gleichen Fehler gemacht werden wie in Amerika. Denn es gibt keine Koexistenz zwischen herkömmlichen und gentechnisch veränderten Pflanzen, und der Schaden, den diese Pflanzen anrichten, ist unabsehbar und nicht rückgängig zu machen. Zur Website von Percy Schmeiser (englisch) 10.10.2007 Die Veranstaltung mit
ANTÔNIO ANDRIOLI aus Brasilien war ein voller Erfolg. 8.9.2007 Die Nürtinger Zeitung berichtete über unser Anti-Gentechnik Hoffest |
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